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Die wichtigsten Änderungen bei der Anwendungsnorm für Rauchwarnmelder

Die Anwendungsnorm für Rauchwarnmelder (RWM) DIN 14676 wurde umfassend überarbeitet und an den Stand der Technik angepasst. Im Oktober 2018 erschien die Neufassung in einer zweiteiligen Fassung.

Die überarbeitete Anwendungsnorm DIN 14676 „Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung“ erschien in zwei Teilen. Im ersten Teil der Neufassung, der DIN 14676-1 [1], geht es um „Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ von Rauchwarnmeldern und es werden drei Verfahren zur Inspektion von Rauchwarnmeldern beschrieben: Die jährliche Vor-Ort-Inspektion, die Teil-Ferninspektion mit sowohl automatischer Prüfung des Rauchwarnmeldesystems aus der Ferne als auch regelmäßiger Vor-Ort-Inspektion und als drittes Verfahren die komplette Ferninspektion, bei der keine Vor-Ort-Inspektion stattfindet und eine automatische Prüfung ausschließlich aus der Ferne erfolgt.
Im zweiten Teil der DIN 14676-2 [2] werden die Anforderungen an die Kompetenz von Dienstleistern beschrieben, wonach Fachkräfte entsprechende Kompetenzen in der Projektierung von Rauchwarnmeldern sowie im Einbau und der Instandhaltung vorweisen müssen.
Darüber hinaus soll noch im Januar 2019 die DIN SPEC erscheinen, in der die technischen Anforderungen an ferninspizierbare Rauchwarnmelder aufgeführt werden. Neben den Regelungen der Ferninspektion, wird in der überarbeiteten DIN 14676 auch die Vernetzung von Warnmeldern und der Einsatz von Kohlenmonoxid-, Wärme- und Mehrfachsensorwarnmeldern thematisiert als Ergänzung zu den bauordnungsrechtlich vorgeschriebenen Rauchwarnmeldern.

 

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