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Wann ist eine Anlage sicher?

Im Allgemeinen gilt eine Anlage als sicher, sofern die Schutzziele der Komponenten Anlagenintegrität, Arbeitsschutz, Drittschutz sowie Umweltschutz berücksichtigt werden. Diese Schutzziele basieren auf Grundlage unterschiedlicher Rechtssysteme.

 

Im Bereich Umweltschutz gibt das Bundes-Immissionsschutzgesetz, kombiniert mit der Störfall-Verordnung, den rechtlichen Rahmen zur Anlagensicherheit vor. Diese Störfall-Verordnung setzt Vorgaben hinsichtlich der Erstellung eines Sicherheitskonzeptes für Betriebsbereiche mit Grundpflichten sowie einen Sicherheitsbericht für Betriebsbereiche mit erweiterten Pflichten.
Im Bereich Arbeitsschutz ermittelt die Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen am Arbeitsplatz, basierend auf dem Arbeitsschutzgesetz.

Speziell in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) werden konkrete Forderungen beschrieben.
Die technische Regel für Gefahrstoffe "Sicherheitstechnik" (TRGS 300) aus dem Jahre 1995, die eine Vorgehensweise zur Sicherheitsbetrachtung an Anlagen und bei Verfahren beschreibt, ist seit der Erneuerung des Gefahrstoffrechts und der Umstrukturierung des Regelwerkes zur Gefahrstoffverordnung nicht mehr gültig. Stattdessen wurde aber im Forschungsprojekt F 2100 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ein Vorschlag für eine angepasste Vorgehensweise zur Sicherheitsbetrachtung als Bestandteil einer Gefährdungsbeurteilung erarbeitet. Bei Fragen zum Thema Arbeitssicherheit in Unternehmen kann ein Arbeitsschutz-Fachmann wie RSI detailliert Auskunft geben und auch entsprechende Maßnahmen im Betrieb umsetzten.

 

Mehr zum Thema:
https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Physikalische-Faktoren-und-Arbeitsumgebung/Anlagen-und-Betriebssicherheit/Sicherheit-verfahrenstechnischen-Anlagen.html

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