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Änderungen im Mutterschutzgesetz: Gefährdungsbeurteilungen im Betrieb müssen aktualisiert werden

Mögliche Gefährdungen für schwangere Frauen müssen erkannt werden, sodass die werdende Mutter am Arbeitsplatz gefahrlos ihre Arbeit verrichten kann. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die zuständige Aufsichtsbehörde zu informieren, wenn er eine schwangere Frau beschäftigt. Daraufhin wird geprüft, ob Gefahren entstehen können und wie sie vermieden werden können.

 

Ab 1. Januar 2019 wird das Mutterschutzgesetz (MuSchG) für alle Arbeitsplätze verschärft in Anwendung gebracht – unabhängig davon, ob Mann oder Frau dort tätig sind. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Gefährdungsbeurteilung zeitnah nach Meldung der Schwangerschaft von der zuständigen Behörde durchführen zu lassen, auch vor dem 1. Januar 2019. Es drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Empfehlenswert ist es, sofort mit der Gefährdungsbeurteilung zu beginnen oder diese zu aktualisieren, um Bußgeldforderungen zu entgehen und etwaige Änderungen gleich in Angriff nehmen zu können. Wenn Änderungen des Arbeitsplatzes notwendig sind und diese nicht rechtzeitig vom Arbeitgeber durchgeführt werden, ist ebenfalls mit Bußgeldern zu rechnen. Seit dem 1. Januar 2018 ist das MuSchG in Kraft, es besagt den Schutz von Müttern nicht nur in der Arbeitsstelle, sondern auch im Studium und im Ausbildungsbetrieb. Schwangere und stillende Frauen dürfen ohne weitere Genehmigung nur zwischen 6 Uhr und 20 Uhr arbeiten.
Ein Arbeitsschutzfachmann wie RSI kann dabei helfen, Gefahren für Schwangere am Arbeitsplatz zu erkennen bzw. entsprechende Maßnahmen zur Sicherung des Arbeitsplatzes zu ergreifen.

 

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