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Blitzschutz durch Isolierte Fangeinrichtung

Mit einer isolierten Fangeinrichtung lässt sich ein direkter Blitzeinschlag in ein Gebäude verhindern und die Einkopplung von Blitzströmen in das Gebäude vermeiden. Doch was genau muss beim Schutz elektrischer und metallener Einrichtungen auf Gebäudedächern beachtet werden?
 
Die Installation einer isolierten Fangeinrichtung sollte unbedingt fachmännisch erfolgen, denn geschieht dies nicht korrekt bzw. wird der Trennungsabstand nicht wie erforderlich eingehalten, besteht die Gefahr eines direkten Blitzeinschlages bzw. eines Überschlages von der Fangeinrichtung in das zu schützende Gebäude. Dies könnte zu immensen Blitzteilströmen im Gebäude führen, was die Gebäudeinstallation in der Regel nicht ohne weitere Schutzmaßnahmen ausgleichen kann.
Daher müssen sich Dachaufbauten vollständig im Schutzbereich von isolierten Fangeinrichtungen befinden. Auch der notwendige Trennungsabstand zur Vermeidung gefährlicher Funkenüberschläge muss eingehalten werden, damit eine elektrische oder metallene Einrichtung vollständig geschützt ist. Ermittelt wird dieser Schutzbereich anhand des sogenannten „Blitzkugelverfahren“ oder mit dem „Schutzwinkelverfahren“, je nachdem wie komplex die Fangeinrichtung ausgelegt ist. Zudem muss beachtet werden, dass elektrische und metallene Einrichtungen auf dem Dach mit Verbindung zu geerdeten Bauteilen nicht direkt mit der isolierten Fangeinrichtung verbunden werden, um Blitzteilströmen zu vermeiden. Hierbei gilt es, den Trennungsabstand der Fangeinrichtung zu leitenden Teilen des Dachaufbaus gemäß DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) einzuhalten. Sofern das Gebäude größere Dachaufbauten wie etwa Kühlaggregatsysteme besitzt, muss der Schutzbereich durch weitere konstruktive Maßnahmen umgesetzt werden. Wir von RSI beraten Sie gerne.
 

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