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RSI Arbeitsschutz: Veränderungen bei den Prüfnormen stehen bevor

Laut der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) sollen Prüfnormen im Arbeitsschutz schon bald keine Schutzmaßnahmen mehr enthalten. Nur noch potenzielle Gefährdungen sollen als Warnhinweise aufgeführt werden.
 

Im Bereich Arbeitsschutz wird sich in naher Zukunft etwas Grundlegendes ändern: In einer Gefährdungsbeurteilung werden unsere Experten Ihnen nicht mehr, wie bisher, Maßnahmen zum optimalen Schutz Ihrer Beschäftigten empfehlen. Zukünftig soll dies nach Auffassung der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) generell nicht mehr von Dienstleistern erledigt werden, sondern die alleinige Aufgabe der Arbeitgeber sein. Prüfnormen sollen in Zukunft nur noch die Gefährdungen beschreiben, die bei der Durchführung von Prüfungen auftreten können. Konkrete Schutzmaßnahmen müssen nicht mehr benannt werden.

Die Übernahme der neuen Regeln in die DIN 820-2 „Gestaltung von Dokumenten“ soll nach den Vorstellungen der Kommission schon in Kürze erfolgen. Bislang wurde bei den deutschen Verordnungen zum Arbeitsschutz in bestimmten Fällen eine Erklärung im nationalen Vorwort eingefügt. Dies geschah immer mit dem Hinweis, dass der Anwender der Norm nicht automatisch alle nationalen Vorgaben und Regelungen bei der Umsetzung dieser Schutzmaßnahmen einhält. Mit der neuen Regelung würde ein derartiger Hinweis in Zukunft entfallen, berichtet die KAN.

Alles Wichtige rund um aktuelle Arbeitsschutz-Themen erfahren Sie auch direkt von den Spezialisten im Vertriebsteam der RSI (Verlinkung zum Vertriebsteam): Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir sind gerne für Sie da!

 

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